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Berührt sein

Aktualisiert: 11. Feb.




Wenn man sich die Menschenaffen 🦧anschaut, verbringen diese 10-20% des Tages damit sich zu berühren. So sind wir hochsoziale Wesen, die den Tag in Gemeinschaft verbringen, da muss Bindung hergestellt werden, damit Ordnung und Vertrauen herrscht. In unserer zivilisierten Welt haben wir diese Form der Kommunikation abgeschafft und die soziale Ordnung durch Regeln, Gesetze und Höflichkeit ersetzt. Berührungsisolation führt irgendwann zur Kompensation.


(Ich fasse die 4 Arten der Kompensationen von Dr. E. Meyer aus dem Buch Berührungshunger zusammen.)

SUCHT:

Das Zuführen von Stoffen, die für kurze Zeit einen unstillbaren Drang beruhigen. Eine Unruhe, Nervosität, eine Leere füllen als Ersatzhandlung für liebevolle Berührung.

ERFOLG:

Gibt es von den Bezugspersonen keine Kuscheleinheiten, müssen diese beeindruckt werden. Eine Erfolgsabhängigkeit, der Dopaminschub bei jeder zitierten Publikation. Eine Dissoziation von Körper und Geist entsteht.

SEX:

Berührungsmangel mit Sex/ Selbstbefriedigung kompensieren. Sensorische Bedürfnisse befriedigen. Automatismus, wie auch eine Fehl- Identifikation des Selbst mit der sexuellen Leistung, kann entstehen. Oftmals fehlt jegliche Motivation für empathisches Empfinden.

UNTERDRÜCKUNG:

Das Bedürfnis nach Nähe und Kuscheln wird unterdrückt. Der Versuch sich unauffällig in die Gesellschaft einzugliedern, um nicht allein zu bleiben. Unangenehme Verbindungen im privaten wie im Arbeitsleben werden akzeptiert. Nicht auffallen, nicht bedürftig erscheinen.

Ein Berührungsmangel kann nur durch die Berührung in den Ausgleich gelangen.

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