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WALDBADEN






Im Wald zu sein, ist wie in das fast vergessene Zuhause zurückzukehren.


Natur verhilft uns, Beschwerden die durch ein überlastetes Nervensystem entstehen zu verbessern. Den WALD EINATMEN, darin baden (jap. Shirin-Yoku), ist eine ENTSPANNUNGSPRAXIS, die unser Immunsystem stärkt,  Stress reduziert, Blutdruck reguliert und die Herzfrequenz verbessert. Waldbaden ist eine Einladung, sich dem Wald anzuvertrauen und dabei zu Erdung, Kraft und Ruhe zu kommen. Beim Waldbaden macht man wenig Strecke, bewegt sich achtsam und langsam, atmet tief und bewusst, legt viele Pausen ein und spürt die Natur – ohne seine Gedanken auf ein Ziel zu richten. Mit geschlossenen Augen die Geräusche und Gerüche des Waldes wahrzunehmen bringt den Geist zur Ruhe und uns unserem Energiekörper wieder ein Stück näher. Kopf aus und die Sinne nutzen.

Bäume schenken uns Lebensraum und senden bioaktive Substanzen (Terpene), die die Anzahl der Abwehrzellen erhöhen.

Die positive Wirkung des Waldes stärkt uns. Bäume können auf subtile Weise mit unserem Immunsystem kommunizieren. Über den Atem und unsere Haut, nehmen wir heilsame Duftstoffe auf. Es ist die leidenschaftliche Liebe zum Leben und allem Lebendigen*, in die Natur einzutauchen, auf dem Waldboden zu verweilen und uns bewusst zu machen, was uns wirklich, wirklich wichtig ist, wenn wir uns hingeben und still werden.   NATUR  VERLANGT HINGABE. 

 

*(Biophilie/E.Fromm).



Natur erleben, denn wir sind Natur. 

Gar nicht so unähnlich sind wir dem Wald und seinen Pflanzen. Einmal alles auf den Kopf gestellt und schon ist der Aufbau derselbe. Das Hirn ist der Waldboden, die Pilzwelt. Ein Nervengeflecht, das sich mit den Wurzeln der Pflanzen verbindet. Die Pilze kontrollieren die ganze Ökologie des Waldes. Sie kommunizieren über Botenstoffe von Baum zu Baum. Natürlich werden auch oberhalb des Erdbodens  Duftstoffe ausgetauscht. Zum Teil können wir sie riechen, andere sind mehr subliminal, wir nehmen sie nicht wahr, sind sie aber gut wirksam, stärken unser Immunsystem.  Die Lungen der Pflanzen liegen über dem Erdboden. Sie atmen  Kohlenstoff ein, bauen daraus ihren Körper und geben Sauerstoff ab, welchen wir aufnehmen. Die Geschlechtsorgane der Pflanzen sind nach oben, der Sonne und dem Himmel zugewandt. Pflanzen sind die einzigen Wesen, die das Sonnenlicht aufnehmen können und in Leben verwandeln. Ohne Pflanzen wäre Leben für Pilz, Tier und Mensch nicht möglich. Sie geben Leben. In der indischen Kultur, sind Pflanzen verkörperte, göttliche Wesenheiten die uns tragen. Sie nehmen das Tönen der Sonne in sich auf, sind heil und verbunden und lassen uns an ihrer Heilkraft teilhaben.




Dem Wald lauschen

" Wo die Kraft der Worte aufhört, beginnt der Klang zu wirken. "Töne wirken über alle Kanäle wie Haut, Ohren, Knochen, Organe, Zellen und Energiekörper. Dem Wald lauschen, ist die Sinneswahrnehmung schulen. Klänge vermitteln einen persönlichen Raum. Das Gedankenrad kommt zur Ruhe.Es gab oder gibt Herausforderungen mit dem, was wir erlebt haben, während wir zu großen Menschen heran wuchsen. All das kann unterschiedlich stark Einfluss auf unser Energiefeld nehmen. Im Wald zu verweilen, schenkt uns Raum.  ZU ALLEN JAHRESZEITEN.









 


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