DAS LASSEN LERNEN
- Nadine Krahé
- 6. Okt. 2024
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 3. Juni 2025

Das Lassen lernen. Lasse dich tragen vom Grund und Boden, auf dem du liegst.
Zum einen kannst du getragen werden, einmal kannst du dich fallen lassen.
Dich und deinen Körper auf andere Weise erfahren.
Frei werden, Erwartungshaltung loslassen.
Loslassen heißt nicht, zu verlieren. Es heißt, dir selbst Raum zu schenken – Raum zum Atmen, zum Ankommen, zum Spüren. Wenn du loslässt, öffnest du dich für innere Ruhe. Für eine tiefere Verbindung mit dir selbst.
Manchmal halten wir fest, aus Angst. Aus Gewohnheit. Aus dem Wunsch heraus, Kontrolle zu behalten. Doch genau darin verkrampfen wir – innerlich wie äußerlich. Unser Körper spannt sich an, unser Herz wird eng. Und plötzlich wird alles schwer.
Was wäre, wenn Loslassen nicht Aufgabe bedeutet, sondern Hingabe? Eine Einladung, dich hinzugeben – an das Leben, an den Moment, an dich selbst? Es ist der sanfte Weg zurück in dein Gleichgewicht.
Entspannung beginnt, wenn du anerkennst: Du musst nichts erzwingen. Du darfst loslassen. Du darfst weich werden. Du darfst in dich hineinlauschen und fühlen, was du wirklich brauchst.
Loslassen ist Selbstfürsorge. Entspannung ist Selbstliebe.
Du bist nicht hier, um dich ständig anzupassen oder zu kämpfen. Du bist hier, um zu fließen, zu vertrauen – und dich sicher in dir selbst zu fühlen.
Also leg die Last ab. Schließe die Augen. Atme tief ein. Und lass los.
Denn alles, was wirklich zu dir gehört, bleibt. Und alles andere darf sanft gehen.




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